| HarmoS-Konkordat schiesst übers Ziel hinaus |
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| Geschrieben von: Alexander Limacher |
| Donnerstag, 22. Januar 2009 um 21:27 Uhr |
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Im Jahr 2006 wurde der Bildungsrahmenartikel grossmehrheitlich angenommen. Warum? Die Mehrheit der Stimmbürger war sich einig, dass unser föderalistisches Schulsystem problematisch ist. Man wollte eine bundesweite Vereinheitlichung der Strukturen, der Lehrmittel, der Lehrpläne, ja vielleicht sogar den Ferien anstreben. Praktisch alle Lehrkräfte sind sich einig, dass dies auch bitternötig ist. In HarmoS sind diese Punkte zwar mehr oder weniger enthalten, dennoch gibt es zahlreiche Gründe, weshalb das Konkordat trotzdem abgelehnt werden muss.
Entmündigung der Eltern in Sachen Erziehung Individualisierung des Unterrichts Schuss über’s Ziel hinaus - Für die ganze Schweiz die selben Lehrmittel Weiter fehlen ganz wichtige Punkte in HarmoS. Zum einen muss Schluss sein mit diesen unsäglichen Schulexperimenten und Bildungsreformen. Diese Spielereien verunsichern nicht nur die Schüler, sondern mit zunehmendem Mass auch die Lehrer. Weiter muss das Mitspracherecht der Eltern zurückgeschraubt werden. Es darf nicht sein, dass die Eltern den Lehrern ständig in die Arbeit reinreden und dass sich der Lehrer dagegen nicht wehren kann. Wenn man die Erziehungsverantwortung der Kinder schon in Staatshände legt, dann soll der Lehrer bitteschön auch entsprechende erzieherische Massnahmen ergreiffen können, ohne dass die Eltern Amok laufen. Fazit |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 27. Januar 2009 um 12:04 Uhr |





