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Es kam, wie es kommen musste. Der Surseer Stadtrat war nicht bereit, die drei kleinen Landgemeinden als gleichwertige Partner zu akzeptieren und ihnen eine Sitzplatzgarantie für die neue Grossgemeinderegierung einzugestehen. Die Behörden der vier Fusionsgemeinden konnten sich nicht auf einen gemeinsamen, für alle akzeptablen Fusionsvertrag einigen. Es gibt nun keinen Vertrag und folglich auch keine Urnenabstimmung. Die Übung Fusion ist beendet. Geuensee bleibt eigenständig.
Die SVP bedankt sich beim Geimeinderat Geuensee, dass die Behörde in der Frage der Sitzplatzgarantie hart geblieben ist und nicht nachgegeben hat. Mit Genugtuung nehmen wir auch zur Kenntnis, dass die Gemeinderäte schlussendlich erkannt haben, dass Geuensee bei einer Fusion sang- und klanglos im Grossgebilde Sursee unter Führung von Sursee untergegangen wäre.
Ein schauriges Kapitel kann heute am 20. Januar 2012 geschlossen werden. Geuensee wird weiterhin auf eigenen Beinen stehen. Doch nun ist keine Zeit für Pausen oder Erholung. Der Gemeinderat hat jetzt wieder Zeit, sich um die Belange der Gemeinde Geuensee zu kümmern. Und da gibt es viel zu tun. Die SVP Ortspartei Geuensee freut sich darauf, auch in Zukunft mit der Gemeindebehörde konstruktiv zusammenzuarbeiten, kontrovers zu diskutieren und gemeinsam die besten Lösungen für unsere wunderschöne Gemeinde zu erarbeiten.
Keine Fusion ohne Sitzplatzgarantie für Geuensee
Geschrieben von: Alexander Limacher
Donnerstag, 12. Januar 2012 um 23:54 Uhr
Um dem Fusionsvertrag zwischen den Gemeinden Geuensee, Knutwil, Mauensee und Sursee zuzustimmen, verlangen die drei kleinen Gemeinden eine Sitzplatzgarantie im neu zu formierenden Gemeinde- oder Stadtrat der neuen Grossgemeinde. Die Stadt Sursee stellt sich jedoch mit aller Kraft gegen eine solche Sitzplatzgarantie. Sursee geht sogar soweit und bezeichnet eine Sitzplatzgarantie als undemokratisch und fordert statt dessen freie Majorzwahlen.
Für die SVP Geuensee ist diese Haltung und diese merkwürdige Auslegung von Demokratie mehr als fragwürdig. Wie demokratisch ist es, wenn die Grossgemeinde Sursee mit einer Stimmgewalt von über 6'000 Stimmberechtigten Majorzwahlen durchdrücken will? Damit verfügen die Kandidaten aus Sursee über einen durch die anderen Gemeinden praktisch unmöglich zu überwindenden Vorteil. Geuensee sowie die anderen Kleingemeinden würden gnadenlos übervorteilt und überstimmt.
In Zahlen bedeutet dies, dass selbst dann, wenn man die Stimmberechtigten von Geuensee (1'500), Knutwil (1'400) und Manuensee (800) zusammenzählt, Sursee mit seinen 6'000 gegenüber dem Total der restlichen Gemeinden von 3'700 Stimmberechtigten noch immer klar die Nase vorn hat. Diese Fakten vor Augen, ist die Behauptung, die Sitzplatzgarantie sei undemokratisch, geradezu zynisch.
Die SVP Geuensee fordert den Gemeinderat deshalb auf, unter allen Umständen an der Sitzplatzgarantie für die Fusionsgemeinden festzuhalten. Ohne Sitzplatzgarantie in den entscheidenden ersten Jahren gehen unsere Anliegen und Bedürfnisse komplett im grossen Fusionskuchen verloren.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 13. Januar 2012 um 13:25 Uhr
Intiative "Asylunterkünfte vors Volk!"
Geschrieben von: SVP Kanton Luzern
Donnerstag, 05. Januar 2012 um 15:12 Uhr
Die Zahl der in die Schweiz strömenden Asylsuchenden reisst nicht ab. Doch statt die verheerenden Missstände zu lösen, überwälzt der Bund die Probleme lieber auf die Kantone und Gemeinden. Indem gegen den Widerstand der betroffenen Bevölkerung Massen-Asylzentren errichtet werden sollen, werden die Luzerner Gemeinden zu Leidtragenden einer gescheiterten Asylpolitik. Die SVP Kanton Luzern schaut nicht länger zu, wie die Bürger das in Bundesbern angerichtete Fiasko ausbaden müssen. Die Parteileitung beantragt den Delegierten darum die Lancierung einer Volksinitiative.
Ausgangslage in der Schweiz
Die Lage ist prekär: Das Schweizer Asylwesen ist aus den Fugen geraten und versinkt zunehmend im Chaos. Da die Schweiz als Asylland nach wie vor viel zu attraktiv ist, ist die Zahl der Asylgesuche durch Wirtschaftsflüchtlinge und Kriminelle in den letzten Monaten förmlich explodiert. Im Jahr 2011 werden es einiges über 20‘000 Asylgesuche gewesen sein. Mit dieser Entwicklung einhergehend hat auch die Kriminalitätsrate, die kantonalen Statistiken bestätigen es, rasant zugenommen. Gewalt, aber auch sexuelle Übergriffe und Diebstähle häufen sich. Die Verunsicherung und der Unmut in der Bevölkerung sind verständlicherweise gross. Darunter leiden auch die schutzberechtigten, echten Flüchtlinge.
Während sich die Probleme laufend zuspitzen, zeigen sich die Bundesbehörden mit der Situation überfordert. Das heilsversprechend angepriesene Dublin-Abkommen wirkt sich für die Schweiz nachteilig aus, da sich die südlichen Nachbarländer nicht daran halten und die vorgesehene Rücknahme von Asylsuchenden verweigern oder diese bewusst in die Schweiz weiterleiten. Die sich stapelweise aufgestauten Asylgesuche werden in oft Jahre dauernden Verfahren nur schleppend abgearbeitet, Ausschaffungen abgewiesener Asylbewerber zögern sich oft monatelang hin. Dieses Asylchaos verursacht Kosten in Milliardenhöhe. Es ist klar: So kann es nicht weitergehen!
Statt den gravierenden Missständen auf Bundesebene mit raschen und effizienten Sofortmassnahmen zu begegnen, wälzt das Bundesamt für Migration die Probleme lieber auf die Kantone ab – sicherheitspolitische und finanzielle Folgen inklusive. Die Kantone sind per Gesetz verpflichtet, die ihnen zugeteilten Asylbewerber in Unterkünfte einzuquartieren. So ist der Kanton Luzern aufgrund eines auf die Einwohnerzahl ausgerichteten Verteilschlüssels gezwungen, von allen Asylsuchenden, die der Bund den Kantonen zuweist, ca. 4,9 Prozent unterzubringen. Aufgrund der gestiegenen Asylgesuche muss er seit Herbst 2011 darum Platz für mehrere Hundert zusätzliche Asylbewerber schaffen.
Ausgangslage im Kanton Luzern
Um die Hundertschaften von Asylbewerbern unterzubringen, will der Kanton Luzern Massen-Asylzentren errichten. Den Anfang machen Fischbach und Weggis, wo gegen den entschlossenen Widerstand der Bevölkerung zwischen (vorerst) 35 und 60 Asylsuchende einquartiert werden sollen. Wenn der Zustrom an Asylbewerbern nicht abreisst und der Bund die Lage nicht endlich in den Griff kriegt – und so sieht es aus! –, sind weitere Asylunterkünfte auf Luzerner Kantonsgebiet unvermeidbar. Der Kanton und die Gemeinden sind somit die Leidtragenden einer gescheiterten Asylpolitik unter der Ägide von Bundesrätin Widmer-Schlumpf und ihrer amtierenden Nachfolgerin Sommaruga.
Bis anhin werden die Gemeinden des Kantons Luzern in Asylfragen aussen vor gelassen. Sie haben de facto kein Mitspracherecht und werden meist vor beschlossene Tatsachen gestellt. Die Erbauung oder Nutzung von Unterkünften für die Asylsuchenden werden als Verträge zwischen Privaten und dem Kanton realisiert. Das öffentliche Interesse einer Gemeinde ist für diese höchstens zweitrangig. Die Konsequenzen hingegen, die ein Asylzentrum besonders für kleine Gemeinden in sich birgt, müssen von der ortsansässigen Bevölkerung getragen werden. Sowohl in sicherheitsrelevanter wie auch in finanzieller Hinsicht.
Die SVP wird aktiv
Der Parteileitungs-Ausschuss (PLA) der SVP Kanton Luzern will Ordnung im Asylwesen schaffen und die Volksmitsprache bei der Unterbringung von Asylsuchenden ausbauen. Er beantragt deshalb zuhanden der Delegiertenversammlung vom 2. Februar 2012, eine entsprechende Volksinitiative zu lancieren. Der Wortlaut des Initiativtexts befindet sich in Erarbeitung und beinhaltet im Wesentlichen folgende Hauptforderungen:
Die Initiative „Asylunterkünfte vors Volk!“
Punkt 1: Will der Kanton in einer politischen Gemeinde mehr als 10 Asylsuchende unterbringen (oder es gilt ein anderes Quorum), bedarf es hierfür zwingend die Zustimmung der betroffenen Bevölkerung. Für Gemeinden wird ein Mitspracherecht in Asylfragen geschaffen, das den berechtigten Sorgen und Ängsten der Bevölkerung sowie der Gemeindebehörden Rechnung trägt.
Punkt 2: Unter Berücksichtigung eines umfassenden Sicherheitskonzepts für die Bevölkerung errichtet der Kanton zur Unterbringung von Asylsuchenden vollständig bewachte Containersiedlungen ausserhalb von dicht besiedeltem Gemeindegebiet. Er nimmt dabei Rücksicht auf die Anliegen der Bevölkerung und der Gemeindebehörden. Werden die Auflagen eingehalten, sind die Errichtung von bewachten Containersiedlungen von Punkt 1 ausgenommen.
Punkt 3: Der Kanton Luzern bringt sich auf Bundesebene aktiv in die Asylpolitik ein. Er setzt sich für eine Senkung und eine schnelle Behandlung der in der Schweiz gestellten Asylgesuche ein. Die Kantonsbehörden üben verstärkten Druck auf den Bund aus, um die Kosten zu senken und die vorherrschenden Missstände im Asylwesen rasch und mit Nachdruck zu lösen.
Ausführungen zur Initiative
Die SVP Kanton Luzern ist der Ansicht, dass die gestiegene Zahl an Asylsuchenden am besten in bewachten Containersiedlungen untergebracht wird. Werden Asylbewerber trotzdem in nahe von Siedlungsgebieten gelegene Unterkünfte einquartiert, ist eine grosse Massierung zu vermeiden. In Asylzentren ist auf eine Durchmischung der Nationalitäten von Asylsuchenden zu achten, um potentielle „Grüppchenbildungen“ unter bestimmten Volksgruppen präventiv zu verhindern, was effizient zur Vorbeugung krimineller Handlungen beiträgt. Sollen mehr als 10 Asylsuchende in einer Gemeinde (ausserhalb von Containersiedlungen) untergebracht werden, braucht es die Zustimmung der Bevölkerung.
Eine Gemeinde kann am besten einschätzen, ob ein Asylzentrum an einem vorgesehenen Standort geeignet ist. Wenn ein geplantes Asylzentrum nahe am Dorfzentrum liegt, wenn zum Beispiel der Schulweg von Kindern am Asylzentrum vorbeigeht, die unterzubringende Anzahl Asylbewerber in einem groben Missverhältnis zur Einwohnerzahl der Gemeinde steht oder weitere die ganze Bevölkerung betreffende Ausmasse annimmt, muss die betroffene Gemeinde das letzte Wort haben. Die Initiative stärkt so die Gemeindeautonomie und bewirkt, dass Asylzentren demokratisch legitimiert werden.
Die Kampagne
Seit 1. Januar 2012 ist die Internetseite http://www.asyldiktat-stoppen.ch/ aufgeschaltet. Die Site fungiert als Plattform für Neuigkeiten und Hintergrundinformationen rund um das Asylwesen und die geplante Initiative „Asylunterkünfte vors Volk!“. Sie wird betrieben von der SVP Kanton Luzern. Auf der Internetseite wird zudem ein detailliertes Argumentarium zur Misere im Asylwesen bereitgestellt werden, das einen besonderen Fokus auf den Kanton Luzern legt.
Ein breit abgestützter Komitee-Ausschuss erarbeitet unter Einbezug der SVP-Parteigremien sowie der Bevölkerung einen Initiativtext, der vom Parteileitungs-Ausschuss an der Sitzung vom 19. Januar 2012 bereinigt wird. Der Delegiertenversammlung vom Donnerstag, 2. Februar wird die Lancierung einer kantonalen Volksinitiative mit dem bis dahin definierten Wortlaut beantragt.
Am Freitag, 3. Februar 2012, findet in Fischbach in Zusammenarbeit mit dem lokalen Komitee „Gegen ein Asylzentrum Fischbach“ die öffentliche Protestkundgebung/Info-Veranstaltung „Asyldiktat stoppen!“ statt, mit welcher der Widerstand gegen ohne Volksentscheid durchgesetzte Massen-Asylzentren markiert wird. Es sind Auftritte prominenter Referenten geplant. Die Unterschriftensammlung zur Initiative läuft im Februar an und soll bis Anfang Mai 2012 erfolgreich abgeschlossen werden. Es werden 4‘000 Unterschriften benötigt.
Fusion scheint gescheitert
Geschrieben von: Alexander Limacher
Montag, 09. Januar 2012 um 12:53 Uhr
Das Fusions-Projekt GMKS (Geuensee, Mauensee, Knutwilund Sursee) scheint vor dem Aus zu stehen. Es ist zwar noch nicht definitiv, aber die Zeichen stehen gut. Die Stadt Surseeerwägt den Austritt aus dem Projekt. Und weil Sursee die einzig treibende Kraft war, wird die Fusion wohl tatsächlich begraben. Die Stadt nämlich überlegt sich, den Bürgerinnen und Bürgern für die kommende Abstimmung im März 2012 ein Nein vorzuschlagen.
Wie kommt es zu diesem plötzlichen Sinneswandel? Um bei einer Fusion nicht unterzugehen, forderten die umliegenden Gemeinden Geuensee, Mauenseeund Knutwileine Sitzgarantieim neuen Stadtrat. Interessant dabei ist schon mal die Bezeichnung. Stadtrat. Nicht etwa Gemeinderat, wie es in den anderen Gemeinden ausser Surseeüblich ist. Nein, das Gremium muss Stadtrat heissen. Das zeugt von einer gehörigen Portion Arroganz. Doch der jetzige SurseerStadtrat weigert sich mit allen Kräften, den neu eingemeindeten Ortsteilen eine Garantie zuzugestehen, einen Sitz im der Grossgemeinde-Regierung einzuräumen. Damit sind die anderen Fusionspartner aber nicht einverstanden - und das zu Recht. Die neuen Ortsteile benötigen einen Vertreter in der obersten Behörde, ansonsten würden deren Bedürfnisse schlicht untergehen. Man würde übervorteilt, wo es nur ginge.
Diese sture Haltung des SurseerStadtrates bringt nun schonungslos zu Tage, was die wahren Beweggründe für eine Fusion sind. Nicht etwa die Stärkung der Region. Es ist ausschliesslich der pure Machtgedanke. Man hatte gar nicht vor, die umliegenden Gemeinden als gleichwertige Ortsteile einzugliedern. Nein, man wollte die gesamte Kontrolle an sich reissen.
Deshalb NEIN zur Fusion!
Zuletzt aktualisiert am Montag, 09. Januar 2012 um 12:54 Uhr
SVP überholt CVP
Geschrieben von: Alexander Limacher
Mittwoch, 23. November 2011 um 14:28 Uhr
Lange Zeit war nicht daran zu denken, die Leaderrolle der CVP bezüglich Wählerstimmen in Geuensee anzufechten. Bei den Parlamentswahlen 2011 ist es der SVP in Geuensee aber erstmals gelungen, die Dominanz der CVP zu durchbrechen. Die SVP ist neu die wählerstärkste Partei in Geuensee. Es ist uns ein Anliegen, uns bei der Geuenseer Bevölkerung für diese Unterstützung herzlich zu bedanken.
Dieses Resultat sporrnt uns an, unsere Kraft weiterhin und noch stärker für die Belange der Geuenseer Bevölkerung einzusetzen. Die SVP ist faktisch die einzig aktive Partei in der Gemeinde. Wir erachten es deshalb als unsere Pflicht, den Kampf gegen die bevorstehende Fusion mit Sursee, Knutwil und Mauensee noch verstärkter und wehementer zu führen. Die SVP setzt sich für Geuensee als eigenständige Gemeinde ein.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 23. November 2011 um 14:37 Uhr